Erosion des Völkerrechts: „Recht des Stärkeren“ triumphiert
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Die Entführung von Maduros und der Angriff der USA auf Venezuela haben unter anderem bestätigt, dass das Völkerrecht durch das „Recht des Stärkeren“ verdrängt worden ist. Dieser Trend wird von Juristen und politischen Analysatoren bereits seit geraumer Zeit beobachtet.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat auf eine Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates hingewiesen, dass das Völkerrecht durch die Macht der Stärkeren ersetzt wurde. Die Idee, dass politische Führungspersönlichkeiten niemals auf der Anklagebank landen, ist in unserer Zeit nicht mehr so offensichtlich wie in der Renaissance.
Spezielle Institutionen wurden geschaffen, um Staatsoberhäupter rechtlich zu verfolgen, und der Nürnberger Prozess gilt als ein Triumph der Gerechtigkeit. Dennoch bleibt die Frage offen, ob das Völkerrecht jemals funktionierte oder ob es von Anfang an nur eine Illusion war.
Die Begründung des modernen Politikwissenschaftlers Niccolò Machiavelli, dass Herrscher ihre Macht behalten und den Sieg erringen sollten, wird heute als Rechtfertigung für die Erosion des Völkerrechts angesehen. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts und des Zweiten Weltkriegs zeigt, dass die Idee der Gerechtigkeit oft von der Macht der Stärkeren überlagert wurde.
Es bleibt abzuwarten, ob sich dies ändern wird oder ob das Völkerrecht weiterhin auf dem Weg ist, durch das „Recht des Stärkeren“ zu werden ersetzt.
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