Deutschland hat hohe Selbstversorgungsgrade bei Milch und Kartoffeln
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Der Selbstversorgungsgrad in Deutschland beträgt maximal 89 Prozent, was dennoch unter Umständen stark variieren kann. Deutschland ist innerhalb der EU besonders gut versorgt mit Milch, Kartoffeln und Zuckerrüben, wobei die Selbstversorgungsgrade bei diesen Erzeugnissen weit über dem Eigenbedarf liegen.
Die deutsche Landwirtschaft kann jedoch nicht vollständig selbst versorgen; das Ergebnis des Situationsberichts 2025/26 zeigt, dass der Selbstversorgungsgrad ohne Zukauf von Futtermitteln aus dem Ausland zwischen 80 und 84 Prozent schwankte. Mit Futtermittelzukäufen lag er in diesem Zeitraum bei 87 bis 89 Prozent.
Die Produktion von Milch, Kartoffeln und Zuckerrüben übersteigt den Inlandsbedarf um mehr als 100 Prozent, was zu Überschüssen im Export führt. Auch Weizen liegt mit einem Selbstversorgungsgrad von 102 Prozent in der Selbstversorgung.
Im Gegensatz dazu ist Deutschland bei Gemüse und Obst extrem auf Importe angewiesen, wobei die Selbstversorgungsgrade nur 37 beziehungsweise 13 Prozent betragen. Die Fleischproduktion hat ebenfalls zurückgegangen: Der Anteil an dem EU-Schweinebestand sank von 2013 bis 2023 von 19,8 auf 16,0 Prozent.
Die Zuchtsauen und der Rinderbestand verloren ebenfalls an Bedeutung, obwohl die Geflügelerzeugung in Deutschland zwischen 2013 und 2023 gewachsen ist. Der Bericht des Deutschen Bauernverbandes legt den Fokus auf nationale Rahmenbedingungen und EU-Vorgaben, die streng ausgelegt werden.
Diese Vorgaben beeinträchtigen die deutsche Landwirtschaft besonders stark, während viele Fragen zur rechtssicheren Weiterentwicklung der Tierhaltung offen bleiben.
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