Entwicklungspolitik im Umbruch: Ministerin Reem Alabali Radovan fordert nachhaltige Maßnahmen
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Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) betont die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklungspolitik, bei der Stabilität, Resilienz und Prävention im Vordergrund stehen. Sie kritisiert, dass wichtige Akteure wie China und die USA ihre Ansätze auf schnelle Eigenrenditen ausrichten, was ihr zu kurz gedacht sei.
Radovan fordert stattdessen eine umfassende Entwicklungszusammenarbeit, die auch die Sicherheit und Wirtschaft Deutschlands beeinflussen kann, indem sie Pandemieausbrüche verhindert, Geflüchteten in ihrer Heimatregion Perspektiven verschafft oder faire Wirtschaftskooperationen stärkt. In Bezug auf den Iran-Krieg warnt sie vor einer potentiellen Hungerkrise, da die Blockade von Hormus grundlegende Lebensmittelversorgung und Düngemittelversand beeinträchtigen könnte.
Die Ministerin kündigt an, dass Deutschland trotz Kürzungen des Etats verlässlich bleiben wird und ihre Entwicklungszusammenarbeit durch eine Reform zukunftsfest gestaltet. Sie legt besonderen Schwerpunkt auf die Ernährungssicherheit, den Wiederaufbau in Ukraine, Syrien und Gaza sowie die Partnerschaft mit dem globalen Süden.
Darüber hinaus wird eine entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission einberufen, um Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu fördern.
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