Deutschland rutscht im Pressefreiheitsranking ab
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Die Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ hat in ihrem jährlichen Bericht über die Pressefreiheit gemeldet, dass Deutschland Rückschritte macht. Obwohl das Land insgesamt noch ein „zufriedenstellendes“ Umfeld für Journalisten bietet, ist es um drei Plätze auf Platz 14 abgestiegen.
Die Organisation kritisiert eine Verschlechterung der rechtlichen Lage von Journalisten und die zunehmende Kriminalisierung des Journalismus in vielen demokratischen Staaten. Auch Deutschland würde das Recht des Bürgers auf Informationen zunehmend beschneiden, so RSF.
Das Land begeht am 3. Mai den Internationalen Tag der Pressefreiheit. Globale Trends deuten darauf hin, dass die Pressefreiheit weltweit schlechter bestellt ist: Mehr als die Hälfte aller Länder und Territorien würden in Kategorien wie „schwierig“ oder „sehr ernst“ gefallen sein.
Norwegen bleibt der Spitzenreiter des Rankings mit nur sieben Ländern, die als „gut“ bezeichnet werden, und das Recht auf Meinungsfreiheit wird in Russland bedroht. In Deutschland berichten viele Journalisten von starkem Druck und hitzigen Debatten, insbesondere bei der Berichterstattung über rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza.
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