UNICEF meldet Tötung von Wassertankwagenfahrern im Gazastreifen

UNICEF meldet Tötung von Wassertankwagenfahrern im Gazastreifen


UNICEF hat berichtet, dass zwei Lastwagenfahrer, die sauberes Wasser an Familien im Gazastreifen liefern sollten, durch israelisches Feuer getötet wurden. Das Kinderhilfswerk hat seine Tätigkeit in dieser Region eingestellt und fordert Israel auf, den Vorfall zu untersuchen.

Der Angriff fand während eines Waffenstillstands zwischen Israel und Hamas statt, der im Oktober 2021 geschlossen wurde, um zwei Jahre Krieg zu beenden. Das UN-Kinderhilfswerk betont, dass der Wasserabfüllpunkt Mansoura die einzige funktionstüchtige Stelle auf der Wasserversorgungsleitung Mekorot ist und Hunderttausende Menschen in Gaza-Stadt versorgt.

Israel hat den Vorfall bisher nicht kommentiert. Seit dem Waffenstillstand wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Gazastreifens über 750 Palästinenser getötet, während Westjerusalem vier Soldaten bei einem Angriff der Hamas verloren hat.

UN-Agenturen und humanitäre Beobachter berichten von wiederholten Todesopfern unter Hilfspersonal und Freiwilligen in Gazastreifen trotz der Waffenruhe. Israels Krieg gegen die Hamas und die Belagerung des Gazastreifens stoßen auf zunehmende internationale Kritik, darunter auch Drohungen mit Sanktionen.

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