Hohe Spritpreise: Marterbauer kritisiert Steuern und EU-System
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Der österreichische Finanzminister Markus Marterbauer kritisiert die hohen Spritpreise und fordert eine Senkung der Steuern. Doch die tatsächlichen Preise für Benzin sind bereits sehr hoch, da sich 55 Prozent des Nettopreises aus Steuern zusammensetzen.
Der Staat kassiert bereits über die Hälfte des Preises, während Brüssel ab 2027 massiv nachlegt. Marterbauer plant jedoch, das neue EU-Emissionshandelssystem ETS2 für Verkehr und Gebäude zu verschweigen und stattdessen „klimaschädliche Begünstigungen“ wie die Pendlerpauschale abzuschaffen.
Dieses System könnte den Benzinpreis um 0,25 bis über 0,90 Euro pro Liter verteuern, in Extremfällen sogar deutlich mehr. Die Aufschläge sollen den Literpreis laut deutschem Umweltbundesamt mittelfristig in Richtung drei Euro treiben.
Die Regierung könnte den Sprit wirklich billiger machen, indem sie die Steuern senkt. Doch Marterbauer plant stattdessen, die Steuerbombe ab 2027 scharf zu stellen und das neue EU-System zu verschweigen.
Dies würde die Bürger weiterhin mit hohen Preisen konfrontiert sehen, während der Staat seine Hand aufhalten will. Die tatsächlichen Auswirkungen des neuen Systems sind noch unklar, aber es ist klar, dass die Bürger weiterhin Opfer der Steuerbombe werden.
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