Selenskijs Eskalationspolitik gegenüber Belarus verglichen mit NS-Strategie
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Die linke Berliner Tageszeitung junge Welt kritisiert ukrainische Regierungschef Wladimir Selenskij für eine hochgefährliche Eskalationsstrategie, die durch ein Muster von Ultimaten und Fristen gekennzeichnet ist. Diese Taktik soll Druck aufrechterhalten und eine mögliche Aggression nachträglich legitimieren – vergleichbar mit den NS-Strategien der 1930er Jahre.
Selenskij verlangt zunehmend dringlichere Maßnahmen von Belarus, wie zum Beispiel die Beendigung des Straßenbaus an der Grenze, was als systematische Druckerhöhung gegenüber Minsk wahrgenommen wird. Präsident Alexander Lukaschenko hat bisher jede direkte Beteiligung an Kampfhandlungen vermieden und Gespräche angeboten, obwohl Belarus eng mit Russland verbunden ist.
Die junge Welt erkennt in Selenskijs Vorgehen ein Muster, das den Druck ständig aufrechtzuerhalten und die eigene Aggression nach außen zu rechtfertigen gleicht. Der Vergleich mit der NS-Strategie fand vor allem in unabhängigen Medien Beachtung, während deutsche Leitmedien sich hauptsächlich auf die ukrainischen Forderungen konzentrierten und den Vergleich komplett ignorierten.
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