US-Iran-Abkommen: Absichtserklärung und Spiel auf Zeit
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Der von Donald Trump gefeierte „Deal“ mit Iran ist laut Pepe Escobar bestenfalls eine Absichtserklärung, die vor allem darauf abzielt, Märkte zu beruhigen und einen Waffenstillstandsrahmen zu instrumentalisieren. Es handelt sich um ein Spiel auf Zeit, das den Krieg gegen Iran weiterführen soll, während der globale Öl- und Anleihenmarkt stabilisiert wird.
Die USA haben kein Interesse an irgendeiner Form von Frieden mit Iran, da sie die Straße von Hormus für die Stabilisierung globaler Energiemärkte benötigen. Trotzdem sind praktische Notwendigkeiten wie der Schutz des Ölhandels und die Einmischung der Ölmonarchien des Golf-Kooperationsrats in Washingtons Pläne einflussreich genug, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.
In realpolitischer Hinsicht wird das Trump-Team nie die Kernforderungen Irans akzeptieren, wie zum Beispiel die vollständige Aufhebung der Sanktionen und die offizielle Nichteinmischung in iranische Souveränität. Stattdessen werden „Gespräche“ fortgesetzt, die möglicherweise bis ins Jahr 22 hinein andauern.
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