BMDS-Untersuchung: Mehr als 100 Stellen im neugegründeten Ministerium unbesetzt
- Trumps Reise nach China und die potenzielle Russo-Chinesische Allianz
- BMDS-Untersuchung: Mehr als 100 Stellen im neugegründeten Ministerium unbesetzt
- Unabhängige Untersuchungskommission kritisiert Herzchirurgie des Unispitals Zürich
- Iran-Konflikt mit USA: False-Flag-Aktionen und Kriegsmanöver um Hormus
- Merz klagt über Anfeindungen im Interview
- EU-Abgeordnete fordern schnellen Aufbau einer europäischen Verteidigungsunion
- Schule in NRW verbietet Marschlied „Erika“ auf Schulgelände
Im ein Jahr alten Ministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) sind nach den Angaben des Hauses immer noch mehr als 100 Stellen unbesetzt. Zunächst meldete das Nachrichtenportal t-online am Montag, dass zum Stichtag 30. April 2026 insgesamt 109 Stellen unbesetzt waren.
Der Hauptgrund für die vakanten Positionen sei laut Ministerium die „nach wie vor zu leistende Aufbauarbeit“ sowie allgemein übliche Fluktuation, obwohl zahlreiche Besetzungen von Planstellen aktuell noch im Zulauf seien. In allen Abteilungen des Ministeriums fehlt bislang Personal.
36 Stellen in der zentralen Verwaltungseinheit, 22 Stellen in der Hausleitung, 20 Stellen in der Abteilung für Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau, 13 in der Abteilung Digitalpolitik und Wirtschaft, neun in der Abteilung für Kommunikation und Strategie, sechs in der Abteilung Deutschland-Stack sowie drei Stellen in der Abteilung Digitale Infrastrukturen sind konkret unbesetzt. Der Deutschland-Stack ist ein Großprojekt des Ministeriums zur Digitalisierung der Verwaltung.
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) berichtete am Donnerstag im Bundestag, dass das Ministerium 550 Mitarbeiter zählt. Er versprach spürbare Fortschritte bei der Digitalisierung der Verwaltung und dem Bürokratieabbau und betonte: „Wir bauen nicht nur ein Ministerium, wir arbeiten an einem Staat, der besser liefert.“ Der Auftrag sei, „dieses Land wieder handlungsfähiger zu machen“.
Empfehlung:

