Energiekrise verschärft sich durch Scheitern des Waffenstillstands im Nahen Osten
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Entgegen den Friedenshoffnungen hat das Scheitern der Waffenruhe im Nahen Osten zu einem erneuten starken Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt. Die Befürchtung besteht, dass die schwere Energiekrise sich noch lange hinziehen könnte.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist fast vollständig zum Erliegen gekommen, was erneut zu Sorgen führt. Am Freitag nach der Ankündigung des Waffenstillstands und der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus verzeichneten Preisrückgänge wurden teilweise wieder ausgeglichen.
Der Iran hat die militärische Kontrolle über die Straße von Hormus wiederhergestellt und die Teilnahme an neuen Verhandlungen abgelehnt, während US-Seestreitkräfte ein iranisches Schiff kaperten. Zuvor fand noch ein begrenzter Schiffsverkehr statt, da der Iran einige Schiffe passieren ließ.
Die USA haben erneut eine für sie politisch schwierige Entscheidung getroffen und die Ausnahmeregelung für russisches Öl um einen weiteren Monat verlängert. Diese Entscheidung soll es anderen Ländern ermöglichen, russisches Öl zu kaufen, das sich bereits auf See befindet.
Wladimir Tschernow von Freedom Finance Global äußerte sich dazu: „Es ist derzeit für die Weltmarktpreise zu gefährlich, gleichzeitig sowohl einen Teil der Öllieferungen aus dem Nahen Osten als auch bedeutende russische Seetransportmengen vom Markt zu nehmen. Ohne russische Kohlenwasserstoffe sähe die Lage deutlich schlimmer aus.“ Das Scheitern des Waffenstillstands weckt erneut die Befürchtung, dass der Energieschock nicht nur von kurzer Dauer sein wird, sondern langwierig.
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