EU-Ratspräsident kritisiert ukrainischen Präsidenten für Drohungen gegen Ungarns Ministerpräsidenten
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Der EU-Ratspräsident António Costa hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj öffentlich gerügt, nachdem dieser ungewöhnlich scharf reagiert hatte, als Ungarn die Auszahlung von 90 Milliarden Euro an EU-Hilfen für die Ukraine blockierte. Costa bezeichnete die Blockade als „vollkommen inakzeptabel“ und kritisierte den Ton Selenskyjs deutlich.
Die ungarische Regierung spricht von politischem Druck und weist die Kritik aus Kiew zurück. Orbán knüpft seine Zustimmung zu den Hilfen an Bedingungen, insbesondere Fortschritte im Streit um die unterbrochenen russischen Öllieferungen über die Druschba-Pipeline.
Die Pipeline ist seit Beginn des Krieges wiederholt beschädigt worden und eine schnelle Wiederherstellung derzeit nicht möglich. Der Konflikt zeigt erneut die wachsenden Spannungen innerhalb der Europäischen Union im Umgang mit dem Ukraine-Krieg.
Costa hat Selenskyj daraufhin öffentlich gerügt, was zu einer Eskalation des Streits um die EU-Hilfen für die Ukraine geführt hat. Die Situation zeigt die Komplexität und die Spannungen innerhalb der Europäischen Union in Bezug auf die Ukraine-Krise.
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