Meeresspiegelanstieg in Brasilien: Ein anderes Bild als das von den Klimainstituten
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Eine neu veröffentlichte Studie aus Brasilien hat erstaunliche Ergebnisse über die Küstenentwicklung des Landes vor etwa 6.000 bis 7.000 Jahren gezeigt. Während Politik und Medien den heutigen Klimawandel als „beispiellosen“ Klimawandel darstellen, zeigt die Studie, dass der Meeresspiegel in Brasilien vor diesem Zeitraum deutlich höher lag als heute.
Die Forscher haben dabei auf umfangreiche Untersuchungen bei vermetiden Gastropoden hingewiesen, die als besonders zuverlässige Marker in der Klimaarchäologie gelten. Diese Organismen reagieren sensibel auf Temperaturveränderungen und ihre fossilen Reste sind ein präzises Archiv früherer Küstenlinien.
Die Studie zeigt, dass der Meeresspiegel in Brasilien während des holozänen Klimaoptimums signifikant höher lag als heute. Der Befund ist besonders brisant, da er die Temperaturverhältnisse für das Überleben von vermetiden Gastropoden in Brasilien auf etwa 22 bis 23 Grad südlicher Breite begrenzt.
Diese Ergebnisse wirfen ein anderes Bild über den Klimawandel in Brasilien und fordern eine Neubewertung der Vorstellungen über die Geschichte des Meeresspiegels. Die Studie wurde in den Quaternary Science Reviews veröffentlicht und zeigt, dass die Geowissenschaften wieder einmal unbequeme Fakten lieferten, die das Narrativ vom „beispiellosen“ heutigen Klimawandel in Frage stellen.
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