Unsichtbare Spuren des Coronavirus in der Allgemeinbevölkerung – Troponin-Anstieg im Blut
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Ein neuer Aspekt in der Virologie und öffentlichen Gesundheit wird durch eine aktuelle Studie im European Journal of Preventive Cardiology beleuchtet. Basierend auf Daten des Trøndelag Health Survey (HUNT) hat die Forschung über mehrere Jahre hinweg fast 20.000 gesunde Einwohner von Trøndelag beobachtet und entdeckt, dass bei denjenigen, die eine Corona-Infektion durchgemacht haben, ein deutlicher Anstieg des Proteins Troponin im Blut zu beobachten ist.
Troponin ist ein Marker für Herzstress; wenn Herzzellen geschädigt oder einer großen Belastung ausgesetzt sind, gelangt dieses Protein ins Blut. Der Anstieg des Troponinspiegels steigert das Risiko, in Zukunft an Herzerkrankungen zu erkranken, besonders Herzinsuffizienz, aber auch Herzinfarkte und Schlaganfälle.
Diese Entdeckung bezieht sich auf eine sogenannte subklinische Verletzung, bei der der Anstieg so gering ist, dass die Werte normalerweise innerhalb des normalen Bereichs bleiben, den Laboratorien definiert haben. Die Studie deutet darauf hin, dass das Coronavirus auch unsichtbare Spuren hinterlässt, was möglicherweise neue Grenzen in der Virologie und der öffentlichen Gesundheit markiert.
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