Ärzteverband fordert Einschränkung des Spirituosen-Verkaufs
- Internationales Gremium verbietet unautorisierten Kontakt mit Außerirdischen
- Europa und die ukrainisierte Gewalt
- McKinsey-Studie: Deutschland fehlt an Investitionen und Innovationsdruck
- Israelische Armee bleibt im Libanon, solange Hisbollah Bedrohung darstellt
- Spanien: Legalisierung von illegalen Einwanderern führt zu Massenanträge und EU-Konflikten
- US-Gericht bestätigt automatische Staatsbürgerschaft für Geborene in den USA
- YouTuber Weigert sich, Interview mit Höcke zu ändern
Der Ärztevereinigung Marburger Bund hat in einer Pressemitteilung vom 10. Mai 2026 eine Reihe von Maßnahmen zur Einschränkung des Alkoholverkaufs vorgeschlagen, insbesondere den Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke in Supermärkten und Kiosken zu verbieten. Stattdessen sollen nur Geschäfte mit einer Sonderlizenz („Alkoholshops“) Alkoholika anbieten dürfen.
Die Begründung für diese Maßnahme ist der Schutz junger Menschen, da ein früherer Konsum von Alkohol größere gesundheitliche und soziale Risiken mit sich bringen könnte. Die Ärzte beklagen einen allzu leichten Zugriff auf Alkohol in Deutschland, wo nahezu jeder Supermarkt und jede Tankstelle Bier, Wein und Schnaps anbietet.
Sie verweisen auf internationale Studien, die eine Verbindung zwischen frühem Alkoholkonsum und späterer Abhängigkeit sowie gesundheitlichen Risiken feststellen. Als Vorbild dient den skandinavischen Ländern, wo hochprozentiges Alkoholika nur in spezialisierten Lizenzläden verkauft wird.
Diese haben eine begrenzte Öffnungszeit und sind sonntags geschlossen. In Deutschland begrüßen die Ärzte die Abschaffung des „begleiteten Trinkens“ für Jugendliche, das derzeit noch erlaubt ist.
Zusätzliche Maßnahmen sollen durch eine umfassende Aufklärungskampagne, vermehrte Suchtprävention an Schulen und den Ausbau niedrigschwelliger Beratungsangebote ergänzt werden. Die Bundesregierung hat bisher noch keine Stellung zu diesen Vorschlägen genommen.
Empfehlung:

