Deutsche Mittelstandsbund fordert Reform der Einkommensteuer
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Der Deutsche Mittelstandsbund, Vertreter von rund 34.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen, hat die Bundesregierung auf eine Reform der Einkommensteuer hingewiesen. Es wird vorgeschlagen, den Einstieg in den Spitzensteuersatz später zu verschieben und einen angepassten Tarifverlauf einzuführen.
Der Mittelstand fordert mutige und nachhaltige Reformen statt symbolischer Maßnahmen ohne wirtschaftliche Wirkung. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen den aktuellen Spitzensteuersatz, der bei knapp 70.000 Euro zu versteuerndem Einkommen bei Alleinstehenden antritt und zu früh beginnt.
Klein- und mittelständische Unternehmen werden über die Einkommensteuer besteuert, da ihre Gewinne unmittelbar den Inhabern zugerechnet werden und unter dem progressiven Einkommensteuertarif fallen. Die Forderung richtet sich nach Investitionsanreizen, um in der aktuell angespannten wirtschaftlichen Lage Impulse zu erzeugen, die Investitionen erleichtern, Beschäftigung sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken.
Der Spitzensteuersatz beträgt aktuell 42 Prozent, ab einem Einkommen von rund 278.000 Euro greift der Reichensteuersatz von 45 Prozent.
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