Marburger Bund fordert strengere Alkoholverkaufsregeln
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Der Marburger Bund hat in einem Beschluss der 147. Hauptversammlung in Hannover deutlich gemacht, dass er für eine stärkere Regulierung des Zugangs zu alkoholischen Getränken eintritt. Insbesondere soll der Verkauf hochprozentiger alkoholischer Getränke ausschließlich in lizenzierten, spezialisierten Verkaufsstellen (Alkoholshops) erfolgen, während Supermärkte, Tankstellen und Kioske den Anbau von hochprozentigem Alkohol einstellen sollen.
Die Delegierten betonen, dass der Alkoholkonsum eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland ist, insbesondere für junge Menschen, die besser geschützt werden müssten. Früh etablierte Konsummuster würden nachweislich das Risiko für spätere Abhängigkeitserkrankungen sowie gesundheitliche und soziale Folgeschäden erhöhen.
Der Marburger Bund unterstützt auch die Gesetzespläne des Bundesfamilienministeriums, um die sogenannte „begleitete Trinken“ für Jugendliche ab 14 Jahren abzuschaffen. Internationale Erfahrungen zeigten, dass höhere Alkoholverkaufsregulierungen den Alkoholkonsum signifikant senken und insbesondere Jugendliche schützen können.
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