Die Plattenbausiedlungen – Eine Geschichte der sozialen Brennpunkte und der „Plattenbauromantik“
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Die Plattenbausiedlungen sind oft mit negativen Assoziationen verbunden, aber ihre Geschichte ist komplexer als das. Der Quelltext zeigt, dass die Entstehungsgeschichte beider Formen der Platte gleich ist: in der Nachkriegszeit erlebte Deutschland einen Bevölkerungsboom und große Teile des Wohnraums wurden zerstört.
Beide Systeme sahen sich gezwungen, massenhaft angefertigte Trabantenstädte aus dem Boden zu stampfen. Während die Hochhausviertel im Westen für ärmere Bevölkerungsschichten gedacht waren, galten die DDR-Neubausiedlungen als begehrtes Luxusgut.
Die ab 1972 gebaute Wohnbauserie 70 (WBS 70) bot eine Zentralheizung, Innentoiletten und fließendes warmes Wasser, ein Luxus von dem jeder träumte. Doch die Plattenbausiedlungen entwickelten sich oft zu sozialen Brennpunkten, insbesondere wenn sich die Quartiere zu den Bewohnern entwickelten.
Die Groner Landstraße 9 in Göttingen gilt als einer der „schlimmsten Wohnblöcke“ Deutschlands und zeigt, wie die Plattenbausiedlungen oft mit negativen Assoziationen verbunden sind. Dennoch gibt es auch Anklänge für eine „Plattenbauromantik“, insbesondere in der früheren DDR, wo die Neubausiedlungen als Luxusgut galten und teilweise noch heute als Teil des kulturellen Erbes angesehen werden.
Die Geschichte der Plattenbausiedlungen ist komplex und vielschichtig, und es gibt keine einfache Erklärung für ihre Entstehung und Entwicklung. Es ist jedoch wichtig, die sozialen und wirtschaftlichen Kontexte zu berücksichtigen, in denen diese Gebiete entstanden sind, um eine genauere Einschätzung ihrer Bedeutung zu erhalten.
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