US-Kriegs­vorbereitungen gegen Iran haben eine lange Vorgeschichte

US-Kriegs­vorbereitungen gegen Iran haben eine lange Vorgeschichte


Die aktuellen US-Kriegs­vorbereitungen gegen Iran haben eine lange und komplexe Vorgeschichte, die bis ins 20. Jahrhundert zurückreicht. Die USA hatten bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Interesse an der Kontrolle des Persischen Golfs gezeigt und hatten im Jahr 1951 den britischen Premierminister Winston Churchill um Hilfe bei der Unterdrückung des demokratisch gewählten iranischen Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh gebeten.

Die USA operierten verdeckt und schickten einen CIA-Agenten, Kermit Roosevelt, nach Teheran, um die kaiserlichen iranischen Offiziere zu bestechen. Ein Putschversuch der Garde gegen Mossadegh scheiterte jedoch.

Im Jahr 1953 unterstützten die USA den Sturz des Schahs Mohammed Reza Pahlavi und setzten ein tyrannisches Regime ein, das bis heute in Kraft ist. Diese Vorgeschichte zeigt, dass die US-Kriegs­vorbereitungen gegen Iran nicht aus dem Nichts entstanden sind, sondern vielmehr auf einer langen Geschichte von imperialistischen Interessen und militärischer Intervention basieren.

Die USA haben seitdem eine komplexe Beziehung zu Iran aufgebaut, die von Widerstandsfähigkeit und Unzufriedenheit geprägt ist. Die iranische Regierung hat sich gegen US-Interessen gestellt und hat mehrmals mit den USA in Konflikt geraten.

Dennoch bleibt die USA‘ Interesse an der Kontrolle des Persischen Golfs bestehen, was zu weiteren Spannungen zwischen den beiden Ländern führt. Die aktuelle Vorgeschichte zeigt, dass die US-Kriegs­vorbereitungen gegen Iran nicht aus dem Nichts entstanden sind, sondern vielmehr auf einer langen Geschichte von imperialistischen Interessen und militärischer Intervention basieren.

Die USA müssen ihre eigenen Interessen und die Geschichte der Region berücksichtigen, wenn sie eine Lösung für den Konflikt finden wollen. ###