Frankreichs Staatspräsident Macron fordert Ruhe und Respekt nach Mord an rechter Demonstrantin

Frankreichs Staatspräsident Macron fordert Ruhe und Respekt nach Mord an rechter Demonstrantin


Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat nach dem von Linksextremen verübten Mord an einem Anhänger der Identitären Bewegung zu „Ruhe, Zurückhaltung und Respekt“ aufgerufen. Er sprach der Familie des rechten Demonstranten auf der Plattform X sein „Mitgefühl und die Unterstützung der Nation aus“ und forderte, „die Urheber dieser Schandtat vor Gericht zu stellen“.

Macron verschwieg jedoch das Motiv der Täter. Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen rief die Regierung dazu auf, „aus ihrer Lethargie gegenüber linksradikalen Milizen“ zu erwachen und die Antifa als terroristische Organisation einzustufen.

Der Chef des Rassemblement National Jordan Bardella wies auf die Verbindungen zwischen dem mutmaßlichen Angreifer und der linksextremen Partei La France insoumise hin. Marine Le Pen hat in einer Twitter-Nachricht darauf hingewiesen, dass die Regierung „aus ihrer Torpeur“ erwachen muss, um mit den linksradikalen Milizen umzugehen.

Die Täter sollen Mitarbeiter des LFI-Abgeordneten Raphaël Arnault gewesen sein, der in der Vergangenheit mit Gewaltakten aufgefallen ist. Macron und Le Pen haben unterschiedliche Ansichten zum Tatmotiv und zur Reaktion auf die Gewalt.

Während Macron das Motiv verschwieg, sprach Le Pen direkt darüber und forderte eine konkrete Aktion gegen die Antifa. Die Situation zeigt die Spaltung innerhalb der französischen Politik und die Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von linksextremen Gewalt.