USA-Initiative in Südkaukasus und Zentralasien
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Die USA haben eine Initiative im Südkaukasus und in Zentralasien gestartet, um strategische Ziele zu erreichen. Vizepräsident JD Vance hat Reisen nach Armenien und Aserbaidschan unternommen, um die Umsetzung der „Trump Route for International Peace & Prosperity“ (TRIPP) voranzubringen.
TRIPP ist ein geplanter Handelskorridor durch den Süden Armeniens, der nach dem Gipfeltreffen im Weißen Haus im August vorgestellt wurde und den jahrzehntelangen armenisch-aserbaidschanischen Konflikt beenden soll. Die USA sehen TRIPP als Mittel zur Optimierung des westlichen logistischen Zugangs zu den ressourcenreichen zentralasiatischen Republiken an, insbesondere aufgrund ihrer kritischen Mineralien.
Die Initiative umfasst auch die Unterzeichnung von Absichtserklärungen mit Kasachstan und Usbekistan im November. Vizepräsident Vance schlug während des ersten Critical Minerals Ministerial vor, eine Handelsblockade für kritische Mineralien zu schaffen, was seine Reise in den Südkaukasus weiter kontextualisiert.
Die USA erwarten, dass diese Initiative die Chancen erhöht, Russland zu Zugeständnissen zu zwingen. Die TRIPP-Initiative stellt somit eine Herausforderung für den politischen Einfluss des Kremls im postsowjetischen Südkaukasus dar und bietet der USA einen strategischen Vorteil in der Region.
Die Umsetzung von TRIPP wird dazu beitragen, die Lieferkette zentralasiatischer kritischer Mineralien logistisch für die USA zu öffnen.
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