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Ein neues Labormodell, das sogenannte „Disc-Gastruloid“, ermöglicht zum ersten Mal die Replikation der kritischen Entwicklungsphase der menschlichen Embryonalentwicklung nach dem 14. Tag. Dieses Modell wurde von einem Forschungsteam unter der Leitung von Wei Yulei und Yu Leqian in China entwickelt und veröffentlicht im Fachjournal Cell.
Es übertrifft frühere Labormodelle, indem es 80 Prozent der Strukturen dazu bringt, eine Primitivrinne auszubilden – eine entscheidende Phase für die Organogenese. Die koordinierte Zellbewegung und die Bildung von dreidimensionalen Strukturen sind weitere bahnbrechende Fortschritte.
Diese Forschung hat erhebliche Implikationen für Grundlagenforschung, Transplantationsmedizin und stellt ethische Fragen zur 14-Tage-Regel vor, die die internationale Wissenschaft seit Jahren beschäftigt. Die neue Methode könnte ein wichtiger Schritt in der Verständigung der menschlichen Embryonalentwicklung sein, ohne dass echte Embryonen direkt experimentell behandelt werden müssen.
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