Rheinmetall-CEO fordert globale Regeln für KI in Waffen
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Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat bei der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris auf die Notwendigkeit globaler Regelungen hingewiesen, um sicherzustellen, dass künftig Menschen und nicht Maschinen mit Künstlicher Intelligenz (KI) über Schussabgaben in Kriegen entscheiden. Papperger betont, dass technologischer Fortschritt in den nächsten zehn Jahren exponentiell steigen wird und dass dies zu einer möglichen Übertragung der Entscheidungsbefugnis auf KI führen könnte.
Er vergleicht diese Situation mit der Regulierung von Atomwaffen und fordert, dass solche Regelungen über einen Ethikrat oder eine UN-Resolution festgelegt werden sollten. Rheinmetall stellt autonomes Panzerpersonal, Drohnen und andere militärische Systeme her, bei denen immer der Mensch die finale Entscheidung trifft.
Papperger betont, dass technisch bereits heute KI die Entscheidung überlassen könnte, aber dies von Firmen und NATO-Kunden abgelehnt wird. Schwierigkeiten könnten auftreten, wenn in einem Konflikt eine feindliche Armee autonomes Personal einsetzt.
Die Rüstungsbranche setzt verstärkt auf autonome Fahrzeuge, die ohne Fahrer durch das Gelände fahren können und mit KI-Funktionen ausgestattet sind. Firmen wie Rheinmetall, Renk, Milrem Robotics, Otokar und General Dynamics präsentierten solche Systeme auf der Messe.
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