Friedrich Merz bekommt Gegenwind bei Wahlkampfveranstaltung

Der Bundestagsabgeordnete Friedrich Merz (CDU) bekam bei einer Wahlkampfveranstaltung in Olpe mächtig Gegenwind von empörten Bürgern. „Hau ab“ und „Kriegstreiber“ riefen sie dem CDU-Politiker entgegen. „Zur Demokratie gehört auch Meinungsfreiheit“, stand auf ihrem Banner. In Paderborn stieß Merz ebenfalls auf heftigen Widerstand aus der Bevölkerung. Auch dort bezeichnete man ihn als „Lügner“ und „Kriegstreiber“.

Bundeskanzler Scholz trifft auf Widerstand bei Kundgebung in Düsseldorf

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hielt am 1. Mai eine Rede auf einer DGB-Kundgebung in Düsseldorf. Dabei traf er auf eine größere Anzahl von Gegendemonstranten, die ihn auspfiffen und als „Kriegstreiber“, sowie „Lügner“ beschimpften. Nur wenige Wochen zuvor stieß Scholz bereits bei einer SPD-Wahlkampfveranstaltung in Lübeck auf massiven Gegenprotest. Begriffe wie „Lügner“ und „Volksverräter“ standen damals auf den Plakaten der Gegendemonstranten.

Bürgermeisterin Giffey wird mit Ei beworfen und verlässt die Bühne

Die Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey wurde auf einer Kundgebung am 1. Mail mit einem Ei beworfen. Ein Sicherheitsmann stellte sich mit einem Abwehrschild schützend vor Giffey, welche darauf hin ihre Rede abbrach und die Bühne verließ. Die Gegendemonstranten warfen der Bürgermeisterin Verstöße gegen das Grundgesetz vor.

Deutschland wird durch Waffenlieferungen „praktisch zur Kriegspartei“

Der Bundestagsabgeordnete Sören Pellmann sagte auf einer Versammlung in Bremen, dass Deutschland durch die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine „praktisch zur Kriegspartei“ wird. Die einzige „Haltelinie“ der deutschen Kriegspolitik sei momentan nur noch, ein eigener Kampfeinsatz von Bundeswehrsoldaten.

Vergeltungsschläge gegen den Westen werden „blitzartig“ sein

Der russische Präsident Wladimir Putin betonte noch einmal bei einer Rede im Kreml, dass es sich bei der Militäroperation, um einen Präventivschlag handle, der einem Angriff auf Russland zuvorgekommen sei. Wenn jemand sich von außen in die Kampfhandlungen einmischt und eine strategische Bedrohung für Russland darstellt, werden die Vergeltungsschläge „blitzartig“ sein, warnte Putin den Westen.

US-Geheimdienste beeinflussen das Kriegsgeschehen in der Ukraine

Der ehemalige Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) Gerhard Conrad erklärte in einem Interview, warum US-Geheimdienste im Krieg gegen Russland eine zentrale Rolle spielen. Sie beeinflussen unmittelbar das Kriegsgeschehen, indem sie beispielsweise strategische Informationen von Spionagesatelliten und Aufklärungsflugzeugen an die ukrainischen Streitkräfte weitergeben, welche diese Informationen nutzen, um Angriffe auf russische Truppen und Stellungen durchzuführen.