Kritik an der US-Politik im Iran-Konflikt

Kritik an der US-Politik im Iran-Konflikt


Der ehemalige Hafenmeister und Frachtschiffbetreiber Eric Margolis kritisiert die aktuelle Politik der USA im Iran-Konflikt. Er hält den Krieg für ein sinnloses Unterfangen, da die Straße von Hormus zu eng ist, um große Öltanker zu befahren.

Margolis glaubt, dass die US-Regierung die topografischen Gegebenheiten nicht genug berücksichtigt hat und dass der Präsident Donald Trump und seine Umgebung diese Informationen nicht verstanden haben. Die USA planen, eine US-Armada in die Straße von Hormus zu schicken, um die Insel Kharg unter ihre Kontrolle zu bringen, aber Margolis warnt vor den möglichen Konsequenzen, einschließlich des Auslöschens des iranischen Öls und der Angriffe auf wichtige Öl- und Wasseranlagen in anderen Ländern.

Die Kritik an der US-Politik ist jedoch nicht nur auf den Iran beschränkt, sondern auch auf die möglichen Folgen für den Schiffsverkehr und den Ölpreis. Margolis selbst hat Erfahrungen mit dem Iran gemacht, als er in den 1970er Jahren auf der Insel Kharg war.

Er beschreibt den Ort als karger und trostloser, übersät mit Ölförderanlagen und von aggressiven Seevögeln bevölkert. Die USA würden die Insel dem Erdboden gleichmachen, aber Margolis glaubt, dass der Iran im Falle eines Angriffs wichtige Öl- und Wasseranlagen in anderen Ländern angreifen würde.

Die Huthis, schiitische Rebellen im Südjemen, haben ihre Angriffe auf die südliche Meerenge des Roten Meeres wieder aufgenommen, was zu Chaos im Schiffsverkehr und steigendem Ölpreis führt. Margolis selbst hat die Huthis unterstützt, aber seine Kritik an der US-Politik ist nicht nur auf den Iran beschränkt.

Er warnt vor den möglichen Konsequenzen einer weiteren Eskalation des Konflikts und fordert eine sorgfältige Prüfung der Situation.

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