Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter tritt nach krachender Wahlniederlage zurück
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Der SPD-Politiker Dieter Reiter hat nach seiner verlorenen Stichwahl gegen den Grünen Dominik Krause seine politische Karriere beendet und sich krankgemeldet. Die Stadt München teilte mit, dass Reiter die Amtsgeschäfte „aus gesundheitlichen Gründen bis auf Weiteres nicht wieder aufnehmen“ wird.
Der 67-jährige Politiker hatte bereits vor der Wahl für seine nicht genehmigte Tätigkeit für den FC Bayern kritisiert und war somit stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Wahlergebnis fiel deutlich aus, mit 56,4 Prozent für Krause und 43,6 Prozent für Reiter.
Der Grüne übernimmt die Amtsgeschäfte de facto bereits jetzt und wird am 1. Mai offiziell annehmen. Die Niederlage von Reiter markiert den Abschluss einer jahrzehntelangen Dominanz der SPD im Münchner Rathaus, die nun durch eine neue Ära eingeleitet wird.
Der politische Schnitt ohne Schonfrist und die massive Kritik an Reiters Verhalten während des Wahlkampfs haben zu seiner Niederlage geführt. Reiter selbst hat seine Niederlage als „Verbockt“ bezeichnet, was eine Zusammenfassung, die man so stehen lassen kann.
Der Machtwechsel im Rathaus ist damit faktisch abgeschlossen, und der neue Amtsinhaber Krause beginnt bereits jetzt mit der Regierungsführung.
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