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Die Hanseatische Krankenkasse HEK hat der Bundesregierung vorgeworfen, dass die Erhöhung des Zusatzbeitrages zur Krankenversicherung nicht ausreichend angegangen ist. Die Kasse kritisiert die „ausbleibenden politischen Reformen“ und die „schlechte konjunkturelle Lage“, die zu einer weiteren Steigerung der Ausgaben führen.
Durchschnittlich steigen die Zusatzbeiträge um 0,23 Prozentpunkte auf 3,36 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Die Krankenkassen haben bereits vor einem Beitragsschock gewarnt und sehen sich gezwungen, den Zusatzbeitrag anzuheben, da die Bundesregierung ihr Versprechen, die Zusatzbeiträge kurzfristig stabil zu halten, nicht gehalten hat.
Der Zusatzbeitrag liegt nun bei 2,18 bis 4,39 Prozent und wird weiterhin für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber steigen. Das Sparpaket der Bundesregierung soll zwar die Kosten in den Krankenhäusern bremsen, aber es ändert nichts daran, dass das Versprechen der Bundesregierung gescheitert ist.
Die Situation bleibt weiterhin angespannt, und die Krankenkassen werden gezwungen, ihre Beitragssätze weiter anzupassen.
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