USA und Venezuela: Spannungen eskalieren im Karibik-Konflikt
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Die venezolanische Regierung wirft den USA vor, ein Fischerboot in der ausschließlichen Wirtschaftszone des Landes illegal betreten und besetzt zu haben. Der Vorfall habe die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Caracas und Washington weiter verschärft.
Wie das venezolanische Außenministerium am Samstag mitteilte, wurde das Boot mit neun Fischern an Bord am Freitag von dem US-Zerstörer USS Jason Dunham (DDG-109) gestoppt. Demnach entsandte das Kriegsschiff 18 bewaffnete Soldaten, die das kleine Boot für acht Stunden kontrollierten und durchsuchten.
Außenminister [Name] bezeichnete den Zwischenfall als „direkte Provokation durch den illegalen Einsatz übermäßiger militärischer Mittel“. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem US-Militärschlag in der Karibik, bei dem elf Venezolaner getötet und ein Boot versenkt worden waren. Washington hatte das Schiff ohne Beweise als Drogenkurier bezeichnet.
Venezuela wies diese Darstellung entschieden zurück. Innenminister Diosdado Cabello erklärte im Staatsfernsehen, keiner der Getöteten sei Mitglied der kriminellen Bande Tren de Aragua, wie von den USA behauptet. Die US-Regierung hingegen verteidigte das Vorgehen und bezeichnete die Opfer als „böse Tren de Aragua-Narkoterroristen“.
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