US-Gericht bestätigt automatische Staatsbürgerschaft für Geborene in den USA

US-Gericht bestätigt automatische Staatsbürgerschaft für Geborene in den USA


Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Donald Trump vor dem obersten US-Gericht eine Niederlage erlitten. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft, wie der Supreme Court entschied.

Das gilt auch für Kinder von Eltern, die sich illegal oder nur vorübergehend in den USA aufhalten. Die Richter begründeten ihr Urteil mit dem 14. Verfassungszusatz und einem Grundsatzurteil aus dem Jahr 1898, wonach „nach der Verfassung von Geburt an Staatsbürger“ seien.

Trumps Versuch, das Geburtsrecht massiv zu einschränken, indem er Kinder, deren Eltern nur auf Zeit oder ohne gültige Aufenthaltspapiere in den USA sind, vom US-Geburtsrecht ausnehmen wollte, scheiterte an Blockaden unterer Instanzen. Mehrere Organisationen hatten eine Sammelklage gegen die Trump-Regierung eingereicht.

Bei dem Namen der Klage „Barbara“ handelt es sich um ein Pseudonym für eine aus Honduras stammende Asylbewerberin, die seit 2024 mit ihrer Familie in den USA lebt. Zusätzlich hat das Supreme Court Verbote für Transgender-Athleten im Frauensport gebilligt.

Das Urteil erlaubt es US-Bundesstaaten, Ausschluss-Regeln für öffentliche Schulen und Hochschulen zu erlassen. Mehr als die Hälfte der 50 Bundesstaaten hat bereits solche Verbote.

Trump hatte im Februar 2025 ein Dekret zum Ausschluss biologischer Männer aus dem Frauensport unterzeichnet. Diese Entscheidungen haben bedeutende Auswirkungen auf US-Internationales Recht und die soziale Diskussion um Transgender-Athleten.

Empfehlung: