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Am frühen Donnerstagmorgen rückten 200 Polizeieinsatzkräfte in das sogenannte „Ukraine-Haus“, einer Asylunterkunft in Hamburg, aus. Der Einsatz erfolgte auf Antrag der Bundesagentur für Arbeit und war im Zusammenhang mit dem Verdacht eines kriminellen Sozialleistungsbetrugs von Bewohnern, insbesondere in Bezug auf Kindergeld, geplant.
Laut Angaben der Familienkasse wurden 370 Fällen überprüft, um den rechtmäßigen Bezug der Gelder zu bestätigen und die Anwesenheit der betroffenen Personen sowie ihrer Kinder zu verifizieren. Hintergrund dieser Maßnahme sind vorgetäuschte Identitäten und Nationalitäten von organisierten Banden aus dem Ausland, die sich als ukrainische Kriegsflüchtlinge ausgeben, um Sozialleistungen in Polen und Deutschland zu kassieren.
In der Frühjahrstagung der Innenministerkonferenz (IMK) in Hamburg wurde angekündigt, zukünftig konsequenter gegen solche Täter vorgehen zu wollen, wobei eine effektive Prävention, Aufdeckung und Strafverfolgung durch verbesserten Datenabtausch unter verschiedenen Behörden unterstützt von KI gefördert werden soll.
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