Ebola-Ausbruch im Ostkongo: Herausforderungen durch Krieg und Flüchtlingszahlen
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Ein Ausbruch der hochgefährlichen Ebola-Infektionskrankheit stellt das Gesundheitssystem in jedem Land vor enorme Herausforderungen, insbesondere in dem riesigen afrikanischen Land Demokratische Republik Kongo. Das Gebiet ist von Unsicherheit und bewaffneten Rebellengruppen geprägt, was die Lage vor Ort schwierig macht.
Anhaltende Kämpfe im Ostkongo erschüttern seit Jahrzehnten die Region; mehr als 100 Milizengruppen sind aktiv, darunter die islamistische Terrorgruppe ADF. In der Provinz Ituri, wo der Ebola-Ausbruch nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC Africa stattfindet, leben über 920.000 Binnenflüchtlinge.
Ein Ebola-Ausbruch in einem Flüchtlingslager wäre für Experten ein Schreckensszenario. Die Arbeit findet in einem Kontext statt, wo es ständig Gewalt gibt; das Verlassen des Dorfes oder die Reise zur nächsten medizinischen Einrichtung kann unter Umständen lebensgefährlich sein.
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