China aktiviert Blocking Rules gegen US-Sanktionen und signalisiert strategischen Paradigmenwechsel
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Am 2. Mai 2026 hat das chinesische Handelsministerium (MOFCOM) erstmals die „Regeln zur Bekämpfung ungerechtfertigter extraterritorialer Anwendung ausländischer Gesetzgebung“ aktiviert, um US-Sanktionen gegen iranisches Öl zu blockieren. Diese Maßnahme markiert einen strategischen Paradigmenwechsel in Peking und signalisiert eine neue Phase chinesischen Selbstbewusstseins und Souveränitätspolitik.
China erklärt unilateralen US-Sanktionen den juristischen Krieg, um seine Energieversorgungssicherheit zu schützen und strategische Autonomie zu demonstrieren. Gleichzeitig sendet Peking ein Signal an den Globalen Süden: Wer sich der US-Hegemonie widersetzt, kann auf chinesischen Schutz zählen.
Diese Haltung könnte die Fragmentierung des internationalen Finanzsystems beschleunigen und die Entdollarisierung des Handels vorantreiben, indem alternative Zahlungskanäle in chinesischer Währung (RMB) gestärkt werden. Chinas Reaktion zeigt, dass es bereit ist, ökonomische Kosten in Kauf zu nehmen, um die USA mit ihren imperialen Allüren in die Schranken zu weisen und seine geopolitische Unabhängigkeit langfristig zu sichern.
Nur zwei Wochen vor dem geplanten Besuch von US-Präsident Donald Trump bei Xi Jinping in Peking (14.–15. Mai 2026) und am selben Tag, an dem Außenminister Wang Yi mit US-Finanzminister Scott Bessent telefonierte, setzte Peking gegenüber Washington ein unmissverständliches Zeichen.
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