Horrorspital Zürich: Tödliche Mängel in Herzchirurgie
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Ein neuer Untersuchungsbericht enthüllt strukturelle Defizite am Universitätsspital Zürich, die zu einer erhöhten Sterblichkeitsrate bei Patienten führten. Zwischen 2016 und 2020 starben deutlich mehr als erwartet, wobei insgesamt 68 bis 74 zusätzliche Todesfälle verzeichnet wurden.
Die Hauptursachen sind medizinische Fehlentscheidungen, Interessenkonflikte und mangelnde Führung unter der Leitung von Francesco Maisano. Es wird vorgeworfen, neuartige Implantate eingesetzt zu haben, ohne Risiken und eigene wirtschaftliche Interessen ausreichend offenzulegen.
In 24 Fällen wurden Tatsachen an die Zürcher Staatsanwaltschaft übergeben, darunter elf Todesfälle und 13 Eingriffe mit fragwürdigem Einsatz von Implantaten. Die Klinik treibt Reformen in Aufsicht und Qualitätssicherung durch, während der Reputationsschaden für die Schweizer Medizin erheblich ist.
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