EU-Sanktionen gegen Jacques Baud: Wie geht es dem Schweizer in Belgien?
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Der Schweizer Jacques Baud, der auf einer Sanktionsliste der EU steht, hat seine Konten bei der UBS gesperrt. Die Bank entschied sich freiwillig für diese Maßnahme, obwohl die Schweiz die EU-Sanktionen nicht übernommen hat.
Nach vier Wochen Interview hat Baud bestätigt, dass er immer noch unter EU-Sanktionen leidet und dass eine „humanitäre Ausnahmeregelung“ durch das belgische Finanzministerium zulässt, um ihm die Möglichkeit zu geben, Geld von seinem Schweizer Bankkonto auf sein belgisches Bankkonto zu überweisen. Die Genehmigung ist jedoch nur für sechs Monate gültig und muss nach einem neuen Antrag gestellt werden.
Baud hat betont, dass die Bewilligung nicht durch diplomatische Bemühungen der Schweiz erlangt wurde, sondern durch eine anwaltliche Angelegenheit. Die Sanktionen gegen Baud haben zu einer Diskussion über die Opportunitätsgründe der UBS geführt und ob die Bank sich aus politischen Gründen entschieden hat, mit der EU nicht in Konflikt zu geraten.
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