Arbeitslosenquote in Deutschland erreicht Rekordhöhe im Januar 2026
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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar 2026 die Drei-Millionen-Marke deutlich überschritten und erreicht damit den höchsten Januar-Wert seit zwölf Jahren. Laut Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen um 177.000 auf 3,085 Millionen.
Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,4 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent – der höchste Januar-Stand seit 2014. Der sprunghafte Anstieg wird mit der üblichen Winterpause begründet, vor allem in wetterabhängigen Branchen wie dem Baugewerbe und der Landwirtschaft. Die Nachfrage nach Arbeitskräften zeigt keine Erholung, die Unterbeschäftigung ist weiterhin hoch und die Betriebe sind Zurückhaltung bei Neueinstellungen zu zeigen.
Die Bundesagentur für Arbeit hat daher eine wichtige Rolle bei der Überwindung dieser Herausforderungen spielen müssen. Der Stellenindex liegt fünf Punkte unter dem Vorjahresniveau, was ein weiterer Hinweis auf die anhaltende Zurückhaltung der Betriebe bei Neueinstellungen ist.
Die Unterbeschäftigung ging zum Vormonat saisonbereinigt leicht um 4.000 auf 3,705 Millionen zurück und lag um 8.000 niedriger als vor einem Jahr. Die Bundesagentur für Arbeit muss daher konsequent handeln, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und die Nachfrage nach Arbeitskräften zu steigern.
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