Steckenpferdreiten als Profisport?
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Das Steckenpferd 2.0, auch bekannt als Hobby Horsing, ist ein Sport, bei dem Reiterinnen auf Steckenpferden laufen und springen. Der Sport wurde in Finnland erfunden und hat sich in Deutschland zu einem beliebten Wettbewerbsdisziplin der Leichtathletik entwickelt.
Der Deutsche Hobby Horsing Verband e.V. (DtHHV) vertritt über 300 örtliche Clubs mit insgesamt fast zehntausend Mitgliedern. Die Steckenpferde werden individuell gestaltet und verziert, und die Reiterinnen müssen verschiedene Gangarten simulieren, rennen und springen, um fit zu bleiben.
Tierrechtsaktivisten empfehlen Hobby Horsing als Alternative zum Reitsport ohne Tierquälerei, während der Deutsche Reiterliche Vereinigung den Sport als Einstieg in den echten Pferdesport begrüßt. Es herrscht jedoch ein Männermangel beim Hobby Horsing, und die Reiterinnen müssen sich um ihre Fitnesse und ihr Training kümmern, um erfolgreich zu sein.
Die Steckenpferde werden mit viel Aufwand individuell gestaltet und verziert, und Onlineshops bieten Hobby-Horses und Zubehör in jeder Preisliga an. Für Eltern ist die Holzvariante jedoch immer noch preiswerter als „Papa, krieg‘ ich ein Pony?!“ Der sportliche Bewegungsaspekt kommt jedoch nicht zu kurz, da laufen und springen müssen die Reiterinnen selbst.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung begrüßt das Steckenpferdreiten als niedrigschwelligen Einstieg in den echten Pferdesport, und es gibt umfassende Verbandsregelwerke, um einheitliche Standards für Wettbewerbe sicherzustellen.
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