Schweiz prüft günstige Kampfjets als Ergänzung zur F-35-Flotte
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Die Schweiz überdenkt ihre Luftverteidigungspolitik, da die Kosten für den Kauf von F-35-Kampfjets weiter steigen. Verteidigungsminister Martin Pfister kündigte an, dass weniger Jets als ursprünglich geplant beschafft werden sollen und stattdessen eine zweite, günstigere Flotte geprüft wird.
Diese Flotte soll Aufgaben wie Luftraumüberwachung oder Ausbildungsflüge übernehmen und die F-35-Flotte entlasten. Zwei Modelle, der schwedische Gripen und das italienische Leonardo M-346, werden im Gespräch stehen.
Vertreter von SP und FDP sehen in einem leichteren Jet eine sinnvolle Ergänzung, um teure Systeme für anspruchsvolle Einsätze vorzuhalten. Fachleute aus dem militärischen Umfeld halten es jedoch für wenig realistisch, eine stark vergrößerte Flotte ausschließlich mit F-35 auszurüsten.
Die SVP warnte dagegen, dass zusätzliche Ausgaben durch zwei unterschiedliche Systeme entstehen könnten. Die Schweiz prüft möglicherweise eine Zweiflottenstrategie, um die Kosten für ihre Luftverteidigung zu senken und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Strategie erfolgreich sein wird und wie sich die Kosten für die F-35-Kampfjets in Zukunft entwickeln werden. Die Entscheidung soll im Laufe des Jahres getroffen werden.
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