Bundeswehr-Digitalfunk-Projekt "nicht gefechtstauglich"
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Die Digitalisierung des Funkverkehrs in der Bundeswehr ist ein Projekt, das weit dem Zeitplan hinterherhinkt und teurer wird als angenommen. Trotz eines Budget von 20 Milliarden Euro scheitert die Bundeswehr daran, ihre Kommunikationssysteme digital zu modernisieren. Die Rüstungsschmiede Rheinmetall, die für das Projekt verantwortlich ist, verdient gut am Projekt und nicht unbedingt an der Qualität des Ergebnisses.
Die Bundeswehr plant, bis 2030 alle 16.000 Fahrzeuge umzurüsten, um den digitalen Funkverkehr zu ermöglichen. Dies entspricht rund neun Fahrzeugen pro Tag. Die Umsetzung hinkt jedoch dem Zeitplan kräftig hinterher und es gibt Probleme bei der Integration der Software.
Die Mehr als 200 unterschiedlichen Typen von Fahrzeugen der Bundeswehr sind für den Einbau digitaler Funkgeräte nicht vorgesehen, was die Arbeit kompliziert macht. Die Rüstungsschmiede Rheinmetall ist verpflichtet, mit den Einnahmen ihre Aktionäre durchzufüttern, was bedeutet, dass die Digitalisierung der Bundeswehr auf keinen Fall günstig sein kann. Die Probleme bei der Digitalisierung der Bundeswehr sind vielschichtig und sowohl hard- als auch softwareseitig.
Die Bundesregierung muss sich fragen lassen, ob das Projekt jemals erfolgreich sein wird oder ob es weiterhin auf dem alten Weg bleibt. Es ist auch unklar, wie die Bundeswehr ihre Kommunikationssysteme modernisieren kann, ohne dass der Zeitplan drastisch geändert wird.
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