Brandanschläge in Leibertingen
- Internationales Gremium verbietet unautorisierten Kontakt mit Außerirdischen
- Europa und die ukrainisierte Gewalt
- McKinsey-Studie: Deutschland fehlt an Investitionen und Innovationsdruck
- Israelische Armee bleibt im Libanon, solange Hisbollah Bedrohung darstellt
- Spanien: Legalisierung von illegalen Einwanderern führt zu Massenanträge und EU-Konflikten
- US-Gericht bestätigt automatische Staatsbürgerschaft für Geborene in den USA
- Jugendliche Mangel an Interesse am Wehrdienst – Diskussion um Inklusivität und Rekrutierungsmethoden
Der Staatsschutz hat Ermittlungen gegen den 22-jährigen Sohn einer Bürgermeisterin aufgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Brandanschläge in der Nacht zum 23. Oktober in Leibertingen verübt zu haben. Der Verdächtige Tobias K.
soll mit Molotowcocktails ein Auto angezündet und Brandsätze gegen die Häuser zweier Nachbarn geschleudert haben, wobei eine Familie mit zwei Kindern zu diesem Zeitpunkt bereits schlief. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, soll der Mann einen weiteren Brandsatz auf die Einsatzkräfte geworfen haben, der explodierte. Tages darauf wurde der Verdächtige bei einer Bekannten festgenommen, wobei Ermittler mehrere Gegenstände fanden, die auf eine Tatbeteiligung hinweisen.
Laut Oberstaatsanwalt Eckhard Maak entdeckte die Polizei am Tatort Schriftzüge wie „FCK NZS“ und „AFA 161 Area“, sowie ein Anti-AfD-Plakat an den Fenstern des Verdächtigen. Der Verdacht auf linksextremistisches Motiv liegt darin, dass beide betroffenen Häuser Verbindung zur AfD haben. Einer der Bewohner ist Parteimitglied, der andere ein ehemaliger Kreisvorsitzender, der nach eigenen Angaben vor Jahren aus der Partei ausgetreten ist.
Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart übernahm die Ermittlungen und bestätigte den Verdacht eines linksextremistisch motivierten Verbrechens. Die Ermittlungen laufen weiter, und es bleibt abzuwarten, ob der Verdächtige vor Gericht gestellt werden wird.
Empfehlung:

