Dänische Regierung beschränkt Zuzug von wehrpflichtigen Ukrainern
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Die dänische Regierung hat kürzlich eine neue Regelung eingeführt, die den Zuzug von Ukrainern im wehrpflichtigen Alter in Dänemark einschränkt. Dieser Schritt erfolgt in einer Phase, wo die ukrainische Armee unter Personalmangel leidet und andere EU-Staaten ähnliche Maßnahmen in Betracht ziehen.
Die dänische Regierung will dadurch verhindern, dass Ukrainer das Schutzgesetz missbrauchen, um der Einberufung zum Militärdienst zu entgehen. Der Einwanderungsminister Morten Bødskov betonte, dass Dänemark sich Seite an Seite mit der Ukraine im Kampf für die Freiheit stelle und dass die Änderungen dazu beitragen sollen, die ukrainischen Kriegsanstrengungen zu untergraben.
In Dänemark leben laut Angaben des Ministeriums 47.600 Flüchtlinge aus der Ukraine. Die Wehrpflicht in der Ukraine betrifft Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren, zum Kriegsdienst sind sie ab 25 Jahren verpflichtet.
In anderen EU-Ländern und in der EU wird aktuell auch über die Beschränkung des Aufenthaltsstatus wehrpflichtiger Ukrainer debattiert, da der EU-Mechanismus der Massenzustromrichtlinie im März 2027 ausläuft.
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