Bundesregierung investiert in KNDS – 40-Prozent-Beteiligung im Rüstungskonzern
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Die Bundesregierung plant eine Beteiligung von 40 Prozent am deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS, um langfristigen Einfluss auf ein Unternehmen zu gewinnen, das für die europäische Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit von strategischer Bedeutung ist. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestags und könnte bereits am Mittwoch abgeschlossen werden.
KNDS, mit Sitz in den Niederlanden, beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter und produziert wichtige Waffensysteme wie den Kampfpanzer Leopard 2 und Panzerhaubitzen. Die Bundesregierung begründet den Einstieg mit der antirussischen Politik und der notwendigen Erweiterung der Kapazitäten der Verteidigungsindustrie, insbesondere im Kontext der geopolitischen Lage und des Angriffs auf die Ukraine.
Zudem soll die Zusammenarbeit mit Frankreich und die europäische Rüstungskooperation erweitert werden. Die Bundesregierung betont, dass die Beteiligung nicht dauerhaft in dieser Höhe bestehen soll, sondern später reduziert werden wird, während Deutschland weiterhin vergleichbare Mitwirkungsrechte wie Frankreich behalten soll.
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