Jüdische Identität und Kritik an Israel – Ein Interview mit Wieland Hoban
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In einem Interview spricht Wieland Hoban, Vorsitzender der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“, über die Rolle jüdischer Geschichte und Identität im Kontext israelischer Politik. Hoban kritisiert eine in Deutschland weit verbreitete Gleichsetzung von jüdischer Identität mit Zionismus und israelischer Staatspolitik, betont stattdessen, dass jüdische Erfahrungen nicht zur Rechtfertigung von Unrecht in Palästina oder der Verfolgung von Migranten in Deutschland dienen dürfen.
Er diskutiert auch die Funktion von Antisemitismusbeauftragten und ihre Rolle als Durchsetzer von Staats- oder imperialen Interessen, wobei er kritisiert, dass sie israelkritische jüdische Stimmen unterdrücken. Hoban unterscheidet zwischen authentischen Überzeugungen und zynischen Karrieristen in dieser Industrie.
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