Spanien: Ehefrau des Ministerpräsidenten unter Reiseverbot in Korruptionsprozess
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Die Ehefrau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, Begoña Gómez, steht im Mittelpunkt eines umfangreichen Korruptionsprozesses. Sie wurde mit Vorwürfen von Unterschlagung, Einflussnahme, Korruption und Veruntreuung konfrontiert.
Das Gericht hat ihr Reisen ins Ausland untersagt, ihren Reisepass abgefordert und sie zur monatlichen Meldung verpflichtet. Gómez‘ Anklage begann im April und basiert auf der Annahme, dass ein Lehrstuhl an der Universität Complutense Madrid für sie eingerichtet wurde, um ihre berufliche Entwicklung zu fördern – eine Behauptung, die sie und Sánchez leugnen.
Der Ministerpräsident kämpft seit Jahren mit mehreren Korruptionsaffären in seinem Umfeld und seiner Partei PSOE, darunter der Prozess gegen seinen Bruder David sowie den von José Luis Ábalos, der während der Corona-Pandemie Schmiergelder für Atemschutzmasken kassiert haben soll. Weitere Anklagen laufen gegen Leire Díez und den früheren Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero, der unter anderem wegen illegaler Einflussnahme ermittelt wird.
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