Berliner Polizei nimmt polnische Demonstranten vorübergehend fest bei Gedenkstätten-Einrichtung
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Bei einem Zwischenfall am Dienstag in Berlin wurden sechs Mitglieder eines Aktivisten-Netzwerks, darunter der Anführer Robert Bąkiewicz, vorübergehend von der Polizei festgenommen. Sie versuchten, ein Holzkreuz an einem Gedenkstein für polnische Opfer des Zweiten Weltkriegs aufzustellen.
Die Demonstration war nicht angemeldet und eskalierte nach Aufforderung der Polizei zur Marschieraktion. Mehrere Personen wurden in Handschellen abgeführt, wobei die Polizei laut Bąkiewicz brutal vorging.
Das Video des Vorfalls sorgt im polnischen Internet für Aufruhr und droht zu einer diplomatischen Floskel zu werden. Die deutsche Polizei rechtfertigte den Einsatz mit der Notwendigkeit von Zwangsmaßnahmen, da die Gruppe nicht auf das Vermittlungsangebot eingegangen sei.
Reaktionen in Polen sind heftig, wobei der Vorsitzende der Oppositionspartei PiS Jarosław Kaczyński nachdrücklich forderte, dass die polnische Botschaft und das Außenministerium reagieren sollten.
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