Wiener Linien subventionieren Pride-Parade mit Haltestellen-Umbenennungen
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Die Wiener Linien beförderten 2025 mehr als 903 Millionen Fahrgäste und werden jährlich mit über einer Milliarde Euro Steuergeld subventioniert. Zuvor hatte das Unternehmen mehrere Haltestellen umbenannt, um an die LGBTQ+-Szene anzuknüpfen: Spittelau wurde zu „Schwulau“, der Franz-Josefs-Bahnhof zum „Trans-Josefs-Bahnhof“ und die Längenfeldgasse zur „Lesbenfeldgasse“.
Diese Maßnahmen fanden jedoch Kritik, da sie als Anbiederung an die Gay-Szene angesehen werden. Der Kostendeckungsgrad der Wiener Linien liegt bei nur 63 Prozent, und viele Nutzer kritisieren die mangelnde Zuverlässigkeit der U-Bahnen.
Social-Media-User wie der langjährige Kanzlerberater Daniel Kosak argumentierten, dass das Unternehmen seine Fahrgäste pünktlich und verlässlich von A nach B bringen sollte, anstatt sich mit LGBTQ+-Themen zu beschäftigen. Die subventionierte Pride-Parade am Ring kostet die Stadt Wien 350.000 Euro (35.000 Euro pro Stunde), während eine Vereinigung bereits Dreijährige für den Umzug begeistern will, bei dem BDSM-Gruppen in Hundemasken und teilweise bekleidete Teilnehmer ihre sexuelle Orientierung zur Schau stellen.
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