Tante Enso Erlaubt Übernahme von 36 Tegut-Supermärkten in Deutschland
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Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von 36 Tegut-Supermärkten durch die Smart-Store-Kette Tante Enso freigegeben. Die betroffenen Standorte liegen hauptsächlich in ländlichen Regionen des Bundeslandes Hessen, Thüringen und Nordbayern.
Migros Zürich, der bisherige Eigentümer von Tegut, hatte im März angekündigt, sich aus Deutschland zurückzuziehen und die Kette zu verkaufen. Tante Enso, mit Sitz in Bremen und etwa 90 halbautomatisierten Mini-Supermärkten betreibend, plant, bis 2025 rund 40 Millionen Euro für die Expansion einzusetzen.
Die Märkte sind rund um die Uhr geöffnet, nur zu bestimmten Zeiten ist Personal vor Ort. Die Übernahme stärkt einen kleineren Wettbewerber in einem Markt, der von wenigen großen Unternehmensgruppen geprägt wird, und könnte die Nahversorgung in den betroffenen Regionen sichern.
Tegut, gegründet 1947 in Fulda, wurde 2013 von Migros übernommen. Es gibt etwa 340 Tegut-Filialen, inklusive der 40 „Teo“-Minimärkte, und rund 7.500 Menschen sind bei Tegut beschäftigt.
Die Übernahmefristen für Edeka und Rewe laufen jeweils bis Ende August und September.
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