Austria Losigt Letzte Triple-A-Note bei DBRS
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Österreich hat seine letzte Triple-A-Bewertung verloren, als die Ratingagentur Morningstar DBRS den Landesbonität von AAA auf AA herabstufen ließ. Die Entscheidung folgt einer langen Abwärtspendition, die bereits 2012 mit Standard & Poor’s begann und durch Fitch (2015) und Moody’s (2016) bestätigt wurde.
DBRS begründete die Herabstufung anhaltend hoher Haushaltsdefizite und steigende Schulden, trotz Sparbemühungen der Regierung. Die Nachricht trifft Finanzminister Markus Marterbauer zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da er den Zweijahreshaushalt im Parlament präsentieren will.
Die österreichische Wirtschaft litt unter hohen Energiekosten und Inflation, was DBRS als Hindernis für eine konjunkturelle Erholung ansieht. Der Internationale Währungsfonds IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro, der bisher nur teilweise umgesetzt wurde.
Die FPÖ kritisiert den Föderalismus und fordert einen harten Kurswechsel mit einer konsequenteren Ausgabenbremse und echten Leistungsanreizen.
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