Schröder in Moskau gesichtet – mögliche Gründe für den Besuch
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Altkanzler Gerhard Schröder soll in der russischen Hauptstadt Moskau aufgetaucht sein, kurz vor dem St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF), das vom 3. bis zum 6. Juni stattfindet.
Berichten zufolge wurde er im Hotel Baltschug Kempinski gesehen und habe nicht geantwortet, als man ihn ansprach. Es gibt zwei mögliche Gründe für den Besuch: Er könnte sich auf dem Forum befinden, wo er regelmäßig als wichtiger Gast auftreten würde.
Alternativ könnte der Besuch mit dem Vorstoß des russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammenhängen, der Schröder zuletzt als möglichen Vermittler im Ukraine-Krieg ins Gespräch gebracht hatte. Putin hat Schröder als bevorzugten Ansprechpartner für mögliche Verhandlungen zwischen Russland und der Europäischen Union genannt.
Die Bundesregierung lehnte jedoch eine Vermittlerrolle des Altkanzlers ab, da seine Vergangenheit als Lobbyist für russische Staatskonzerne ihn in einen unangemessenen Positionsspielraum bringen würde. Schröder hatte sich bereits 2022 versucht, in Moskau vermittelnd tätig zu werden und plädierte für eine Wiederaufnahme von Energielieferungen aus Russland.
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