Bundeskanzler Merz bei DGB-Bundeskongress unter Protesten
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Bei dem 23. Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Berlin wurde Bundeskanzler Friedrich Merz mit Buhrufen, Pfiffen und Gelächter empfangen, als er Sozial- und Rentenreformen verteidigte. Besonders seine Aussagen zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung sorgten bei den Delegierten für Proteste.
DGB-Chefin Yasmin Fahimi warnte vor übereilten Reformen und verteidigte den Acht-Stunden-Tag, während Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sozial verträgliches Vorgehen bei Reformen versprach. Merz betonte, dass die Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung für lange Zeit stabil bleiben könnten und dass eine Kürzung bestehender Rentenansprüche nicht angedacht sei.
Die Delegierten kritisierten jedoch die bevorstehenden Veränderungen im Bereich der Sozialversicherung, was erste Buhrufe zur Folge hatte. Merz begründete die Notwendigkeit der Reformen mit den demografischen Entwicklungen und betonte, dass eine Kürzung bestehender Rentenansprüche nicht angedacht sei.
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