Bundesverteidigungsministerium korrigiert Berichte über Wehrpflichtfragebögen
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Das Bundesverteidigungsministerium hat in einem offiziellen Statement die Anzahl der angeschriebenen 18jährigen Männer, die den Fragebogen der Bundeswehr nicht ausgefüllt haben, korrigiert. Gemäß dem Ministerium betrug die Rückmeldequote nach vier Wochen 86 Prozent, und nach einer Erinnerung waren es 73 Prozent innerhalb der erweiterten Frist von zwei Wochen.
Dies bedeutet, dass über 90 Prozent der angeschriebenen Männer den Fragebogen fristgerecht zurückgesendet haben. Anderslautende Berichte seien „nicht korrekt“, betonte das Ministerium.
Im Gegensatz dazu ignorierten 97 Prozent der angeschriebenen Frauen das Bundeswehrschreiben, da sie keine Pflicht zur Antwort auf den Fragebogen haben. Für jungen Männer droht ein Bußgeld von 250 Euro in Fällen der Nichtbeantwortung des Fragebogens.
Die Bundeswehr will mit dem Fragebogen ein „passendes Angebot“ für Interessenten bereitstellen und ein Lagebild über die wehrpflichtigen Männer erstellen. Obwohl die Wehrpflicht momentan ausgesetzt ist, gibt es immer wieder Forderungen, den Zwangsdienst für Männer zu reaktivieren, insbesondere aus den Unionsparteien.
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