Chinas Ansatz zur Wahrheitsfindung im Vergleich zur aktuellen KI-Diskussion
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Arnaud Bertrand analysiert den chinesischen Grundsatz „Die Wahrheit aus den Tatsachen suchen“ (实事求是) und vergleicht ihn mit der heutigen Diskussion über Künstliche Intelligenz (KI). Er betont, dass dieser Prinzipienansatz ein anti-ideologisches Verständnis von Wahrheit darstellt, das sich im Gegensatz zur dogmatischen und ideologisch geprägten Debatte über KI befindet.
Bertrand kritisiert die heutige Diskussion, in der apokalyptische Schwarzmaler und Techno-Utopisten dominieren, und argumentiert, dass diese Positionen durch ideologische Vorurteile beeinflusst sind. Er vergleicht dies mit den Anfängen des Internets, bei denen eine gemeinsame Doktrin vorherrschte, obwohl sie nicht überprüft wurde.
Bertrand zitiert Bill Clinton, der 2000 behauptete, das Internet würde China liberalisieren und die Bemühungen der chinesischen Regierung, es zu kontrollieren, als unzusammenhängend bezeichnen. In der Gegenwart ist jedoch eine Politikarchitektur in Kraft, die explizit darauf abzielt, China auszuschließen, was Bertrand als einen widersprüchlichen Ansatz zur Wahrheitsfindung darstellt.
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